Adobe-Aktie fällt am Donnerstag nachbörslich um rund 2% trotz starkem Q3
KI-Marktzusammenfassung
Die Adobe-Aktie gab nachbörslich nach, obwohl das Unternehmen im dritten Quartal die Erwartungen übertraf und die Prognose für das Gesamtjahr anhob, da die Umsatzprognose für das vierte Quartal leicht unter dem Konsens lag und der Nettozuwachs beim ARR (Annual Recurring Revenue) im Jahresvergleich deutlich zurückging. Das langsamere Wachstum der verbleibenden Leistungsverpflichtungen (Remaining Performance Obligation) im Vergleich zu den Abonnementerlösen warf zudem Fragen zur kurzfristigen Transparenz der Nachfrage auf. Wettbewerbsdruck durch kostengünstigere KI-Tools und ein CEO-Wechsel erhöhten das Umsetzungsrisiko, wodurch der Fokus auf der Qualität des künftigen Wachstums lag und nicht auf dem Gewinn"Beat".
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Adobe meldete im dritten Quartal einen Umsatz von 67,6 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 13% gegenüber dem Vorjahr, und einen Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 6,13 US-Dollar, was einem Anstieg von 15% entspricht. Die jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) aus KI-bezogenen Produkten lagen bei mehr als 6,5 Mrd. US-Dollar, zudem überschritt die Zahl der monatlich aktiven Nutzer 1 Mrd. Anleger reagierten jedoch auf die Umsatzprognose für das vierte Quartal von 68,0 bis 68,5 Mrd. US-Dollar, deren Mittelpunkt leicht unter der Wall-Street-Erwartung von 68,5 Mrd. US-Dollar lag. In der Folge gab die Aktie im nachbörslichen Handel um etwa 2% nach.