Brasilien baut Vorsprung im chinesischen Sojamarkt aus, US-Lieferungen sinken trotz Trump-Xi-Vereinbarung

KI-Marktzusammenfassung
Chinas Sojabohnenimporte im 1. Halbjahr zeigen eine starke Verschiebung in Richtung Brasilien: Die brasilianischen Mengen stiegen auf 34,75 Mio. t (+9,1% YoY), während die US-Lieferungen auf 9,31 Mio. t (-42,4%) fielen, trotz einer mehrjährigen Kaufzusage. Rekordhohe Ankünfte im Juni spiegeln das brasilianische Angebot und die Abfertigung verspäteter Ladungen wider, was die kurzfristige Spotpreisdynamik unter Druck setzt und die Basis und Spreads der nahen Kontrakte verändert, da Handelsströme das Ursprungsrisiko neu bewerten.
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Brasiliens Sojaexporte nach China erreichten im ersten Halbjahr 34,75 Millionen Tonnen, ein Plus von 9,1% gegenüber dem Vorjahr. Im selben Zeitraum kamen aus den USA nur 9,31 Millionen Tonnen an, was einem Rückgang um 42,4% entspricht. Im Juni beliefen sich die Ankünfte auf den Rekordwert von 13,55 Millionen Tonnen, getragen von höherem Angebot aus Brasilien und der Abfertigung zuvor in chinesischen Häfen verzögerter Ladungen. Obwohl China zugesagt hat, bis 2028 jährlich mindestens 25 Millionen Tonnen US-Sojabohnen zu beziehen, hat sich die Importstruktur deutlich in Richtung Brasilien verschoben und beeinflusst Spotpreise sowie Auf- und Abschläge bei kurzfristigen Kontrakten.