Taiwan ordnet Rückruf für Lebensmittel mit mindestens 20% verunreinigtem Speiseöl an – Schwelle folgt Leitlinien von 2017
KI-Marktzusammenfassung
Taiwans TFDA hat einen Notfallrückruf im Zusammenhang mit benzopyrenkontaminiertem Sojabohnensalatöl ausgeweitet und verlangt, dass verarbeitete Lebensmittel mit einer Exposition von ≥20% bis zum 6. Juli aus dem Verkehr gezogen werden, sowie eine Offenlegung bei niedrigeren Konzentrationen vorgeschrieben. Rund 1.300 Tonnen gelangten zu großen Vertriebshändlern und 291 nachgelagerten Betreibern; gemeinsame Inspektionen und Staatsanwälte sind beteiligt, und der Hersteller hat die Produktion bis zum Abschluss der Untersuchung eingestellt. Das Ereignis ist in erster Linie idiosynkratisch und betrifft das Risiko in der inländischen Lebensmittel-Lieferkette sowie die Compliance-Kosten.
Einflussstufe
● Niedrig
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Taiwans Gesundheitsbehörden haben einen vorsorglichen Rückruf für verarbeitete Lebensmittel angeordnet, die mindestens 20% eines belasteten Speiseöls enthalten, nachdem in Sojabohnen-Salatöl von Central Union Oil Corp. erhöhte Werte des krebserregenden Benzopyrens festgestellt wurden. Die Entscheidung stützt sich auf Lebensmittelsicherheits-Leitlinien aus dem Jahr 2017 und wurde in einer Expertenrunde am Samstag bestätigt. Das betroffene Öl wies Spitzenwerte von rund 8 Mikrogramm pro Liter auf und lag damit etwa viermal über dem gesetzlichen Grenzwert. Betroffene Produkte müssen bis Mitternacht am 6. Juli aus den Regalen genommen werden, teilte die Taiwan Food and Drug Administration (TFDA) mit.