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2026-08-24
vor 30 Min.
Minneapolis Fed President Kashkari Says More Rate Hikes Possible if Inflation Stays High After 3.50% to 3.75% Hold
Minneapolis Federal Reserve President Neel Kashkari said the Fed may need to raise rates again if inflation does not improve, after the FOMC kept the federal funds target range at 3.50% to 3.75%. Kashkari previously dissented in favor of a 25 basis point increase, underscoring ongoing debate inside the Fed over further tightening.
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vor 31 Min.
Eilmeldung: US-Finanzministerium könnte laut CNBC knapp 1 Billion US-Dollar an Barreserven einsetzen, um größere Rückkäufe langfristiger Staatsanleihen zu finanzieren
Das US-Finanzministerium erwägt laut CNBC, nahezu 1 Billion US-Dollar an verfügbaren Barmitteln zu nutzen, um das Volumen der Rückkäufe langfristiger US-Staatsanleihen auszuweiten.
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vor 34 Min.
US-Finanzministerium prüft Einsatz von 950 Mrd. US-Dollar aus dem Treasury General Account für größere Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen
Das US-Finanzministerium erwägt, Mittel aus seinem rund 950 Mrd. US-Dollar schweren Treasury General Account (TGA) zur Finanzierung umfangreicherer Rückkäufe langlaufender US-Staatsanleihen einzusetzen. Das berichtete CNBC unter Berufung auf zwei hochrangige Regierungsvertreter. Das Treasury hat das Volumen einzelner Rückkäufe von sogenannten Off-the-Run-Papieren mit Laufzeiten von 10 bis 30 Jahren jüngst von 2 Mrd. US-Dollar auf mindestens 4 Mrd. US-Dollar verdoppelt. Finanzminister Scott Bessent erklärte, die Transaktionen könnten auch noch größer ausfallen. Wie viel aus dem TGA konkret genutzt werden könnte und zu welchem Zeitpunkt, nannten die Beamten nicht. Die Mittel würden jedoch als verfügbar für das Rückkaufprogramm betrachtet.
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vor 44 Min.
Neu: Deutschland führt die EU bei MiCA-Zulassungen an – 79 lizenzierte Krypto-Dienstleister
Deutschland liegt bei den MiCA-Zulassungen EU-weit vorn: Nach aktuellem Stand sind 79 Krypto-Asset-Service-Provider (CASPs) lizenziert.
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vor 44 Min.
Krypto-Verbände klagen in Illinois gegen 0,2-%-Steuer auf Digital-Asset-Transaktionen
Zwei Interessenverbände der Kryptobranche gehen juristisch gegen die neue 0,2-%-Abgabe auf Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten in Illinois vor. Mit der am Freitag, 21. August, beim Gericht in Sangamon County eingereichten Klage stellen der Crypto Council for Innovation (CCI) und die Blockchain Association die nach eigenen Angaben erste Regelung dieser Art in den USA aus verfassungsrechtlichen Gründen infrage, wie CoinDesk berichtete. Die neue Klage ergänzt eine bereits im Vormonat angestrengte separate Klage der Digital Chamber, einem Branchenverband für Blockchain-Unternehmen. Zusammen werten Beobachter die Verfahren als koordinierten Versuch der Industrie, die Steuer noch vor ihrem Inkrafttreten zu stoppen. Illinois hatte die 0,2-%-Steuer auf Digital-Asset-Transaktionen Anfang des Jahres im Rahmen der Haushaltsgesetzgebung beschlossen. Ziel ist es, zusätzliche Einnahmen aus dem wachsenden Kryptosektor zu erzielen. Die Abgabe, die von einigen als eine Art Transaktionsprivilegsteuer beschrieben wird, soll für Unternehmen gelten, die in Illinois ansässig sind oder Kunden im Bundesstaat bedienen und mindestens 100.000 US-Dollar Bruttoumsatz ausweisen. Geplant ist ein Start im Jahr 2027. Branchenvertreter kritisieren, digitale Vermögenswerte würden damit anders behandelt als klassische Finanztransaktionen. Zudem könne die Belastung bei Weitergabe der Kosten auch Privatanwender treffen. Die Kläger sehen Verstöße gegen die US-Verfassung und die Verfassung von Illinois sowie gegen den föderalen Internet Tax Freedom Act, der diskriminierende Steuern auf elektronischen Handel untersagt. CCI-CEO Ji Kim erklärte, die Abgabe belaste Digital Assets allein aufgrund der zugrunde liegenden Technologie in unverhältnismäßiger Weise. Eine Besteuerung ausschließlich von Digital-Asset-Aktivitäten bei gleichzeitiger Ausnahme traditioneller Finanztransaktionen komme einer steuerlichen Auswahl von Gewinnern und Verlierern gleich. Das Verfahren befindet sich in einem frühen Stadium, eine Entscheidung liegt noch nicht vor. Ein Urteil zugunsten der Kläger könnte die Steuer kippen und Signalwirkung für andere Bundesstaaten haben. Der Ausgang ist offen; Beobachter halten es für möglich, dass die verfassungsrechtlichen Fragen im weiteren Verlauf höhere Instanzen erreichen, ein entsprechender Weg ist jedoch nicht garantiert. Bis dahin bleibt die Lage für Kryptounternehmen in Illinois unsicher.
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vor 58 Min.
Russland lockert Kriterien für "qualifizierte Investoren" – wichtiger Schritt hin zu einem regulierten Kryptomarkt
Die russische Zentralbank hat im Vorfeld des Starts eines regulierten Kryptomarkts die Anforderungen für Privatpersonen angepasst, die als "qualifizierte Investoren" gelten. Wie CoinDesk berichtet, wird damit ein zusätzlicher, nationaler Qualifikationsweg eingeführt: Wer eine anerkannte Finanzkompetenzprüfung besteht und die entsprechende Bescheinigung vorlegt, kann von Brokern oder Vermögensverwaltern als qualifizierter Investor eingestuft werden. Dadurch dürften künftig mehr Anleger in Russland für höhere Limits beim Kauf von Kryptowährungen infrage kommen. Neuer lokaler Prüfpfad ab 31. August Nach Angaben der Zentralbank tritt die Neuregelung am 31. August in Kraft. Antragsteller können sich dann über ein in Russland ausgestelltes Zertifikat qualifizieren, das nach bestandener Prüfung vergeben wird, statt ausschließlich auf internationale Finanzqualifikationen angewiesen zu sein. Genannt werden unter anderem: - Qualifin-Zertifikat der National Financial Association - Anlegerzertifikate der Moscow Exchange (MOEX) - Zertifizierungen wie das Financial Analyst Certificate der National Financial Association Die Zentralbank erklärte, dass bereits der Besitz eines dieser Zertifikate ausreicht, damit ein Wertpapierhaus oder eine Vermögensverwaltung eine Person als qualifizierten Investor einstufen kann. Bestehende Anforderungen bleiben bestehen Die bisherigen Kriterien gelten weiter. Die Anpassung ersetzt die bestehenden Standards nicht, sondern ergänzt sie um zusätzliche Wege. Zuvor mussten Anleger, die sich über Ausbildung oder beruflichen Hintergrund qualifizieren wollten, in der Regel international anerkannte Zertifikate einreichen, etwa in den Bereichen Finanzanalyse, Anlageberatung, Asset Management oder Risikomanagement; der CFA gehörte zu den zuvor akzeptierten Qualifikationen. Unverändert bleibt auch, dass eine Einstufung weiterhin über andere Kriterien möglich ist: Einkommen in den vergangenen zwei Jahren, Mindestvermögen, relevante Berufserfahrung im Wertpapiermarkt, eigenständige Anlageerfahrung, einschlägige Bildungsabschlüsse oder eine Kombination dieser Faktoren. Mikhail Mamuta, stellvertretender Gouverneur der Zentralbank, betonte, es gehe den Aufsehern nicht um eine höhere Zahl qualifizierter Investoren auf dem Papier, sondern darum, dass Anleger die Risiken komplexer Finanzinstrumente tatsächlich verstehen. Krypto-Kauflimits nach Investorentyp gestaffelt Die Änderung passt zur neu verabschiedeten russischen Kryptomarkt-Architektur, die den Handel mit Krypto-Assets in ein reguliertes System überführt und die Zentralbank als Aufsicht vorsieht. Die jährlich zulässigen Kaufbeträge sind deutlich gestaffelt: - Nicht akkreditierte Anleger: 300.000 Rubel pro Jahr - Qualifizierte Privatanleger: 3 Mio. Rubel pro Jahr Damit liegt das Limit für qualifizierte Anleger um den Faktor 10 höher. Bei der Parlamentsberatung im Juli blieb die Grenze von 300.000 Rubel für Privatanleger bestehen, während die ursprünglich vorgesehene Pflicht zur Meldung von Wallet-Adressen gestrichen wurde. In der überarbeiteten Fassung richtet sich die Berichtspflicht auf Angaben wie Bestände und Transaktionsvolumina. Das Gesetz erlaubt zudem, Krypto-Assets für den Erwerb russischer Wertpapiere und digitaler Finanzanlagen zu nutzen. Bestimmte größere Transfers an ausländische Empfänger oder an Dritte können um bis zu zwei Tage verzögert werden. Großbanken bereiten Infrastruktur und Services vor Mit Blick auf die Umsetzung des Rechtsrahmens stellen große russische Banken ihre Angebote ein. Sberbank will bis zum 1. Dezember eine Infrastruktur für den Kryptohandel sowie digitale Verwahrdienstleistungen aufsetzen, einschließlich Handel, Verwahrung, Abwicklung und Safekeeping. Alfa Bank hat innerhalb ihrer Brokerage-App AlfaInvestments Funktionen für den Kryptohandel bereits mit einer begrenzten Gruppe qualifizierter Investoren getestet. Eine breitere Einführung hänge laut Bank davon ab, dass die Zentralbank die begleitenden Regulierungsdokumente fertigstellt. Zusatz: Nach früheren Berichten soll Russlands neues Krypto-Regime am 1. September starten; Marktteilnehmer müssen die Lizenzanforderungen bis zum 1. Juli 2027 erfüllen. Alfa Bank erwartet, dass bei reibungslosem regulatorischem Fortschritt ein offizieller Start für eine breitere Retail-Zielgruppe etwa im vierten Quartal 2026 möglich wäre. Ein gut liquider, regulierter Kryptomarkt in Russland dürfte demnach erst bis Ende 2027 entstehen.
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vor 1 Std.
Deutschland baut Vorsprung bei EU-Krypto-Lizenzen aus: Sechs weitere Banken im MiCA-Register
Deutschland festigt seine Führungsrolle im EU-weiten Zulassungsregime für Kryptowerte: Laut Berichten von Cointelegraph und CryptoBriefing wurden sechs weitere deutsche Banken in das MiCA-Register der Europäischen Union aufgenommen. Damit steigt der Anteil deutscher Institute unter den in der EU autorisierten Anbietern von Kryptowerte-Dienstleistungen. Das Register bildet den aktuellen Stand der Unternehmen ab, die innerhalb des 27-Mitglieder-Blocks Kryptowerte-Services anbieten dürfen. Grundlage ist die Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA), die seit 2024 schrittweise in Kraft tritt und einen einheitlichen Lizenzrahmen für Kryptowerte-Dienstleister in der EU geschaffen hat. Eine in einem Mitgliedstaat erteilte Erlaubnis kann in der Regel EU-weit genutzt werden (sogenanntes "Passporting"). Damit wird die Wahl der zuständigen Heimataufsicht zu einem strategischen Faktor für Banken und Kryptofirmen. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin bearbeitet Krypto-Lizenzanträge bereits seit mehreren Jahren, also vor dem vollständigen Rollout von MiCA. Dieser Zeitvorsprung spiegelt sich zunehmend im EU-Register wider. Die Aufnahme von sechs Banken deutet darauf hin, dass deutsche Kreditinstitute Kryptowerte-Angebote stärker in die eigene Organisation integrieren, statt sich primär auf Kooperationen mit Drittanbietern zu stützen. Typischerweise geht es um Erlaubnisse für Verwahrung, Handel oder weitere kryptobezogene Dienstleistungen, die direkt an Kunden erbracht werden. Eine direkte Zulassung kann die Abhängigkeit von externen Krypto-Anbietern verringern und Banken mehr Kontrolle über Compliance, Kunden-Onboarding sowie Verwahrstrukturen geben. Das MiCA-Register dient zudem als öffentliches EU-Verzeichnis: Aufsichtsbehörden, Börsen und institutionelle Marktteilnehmer prüfen dort, ob eine Gegenpartei ordnungsgemäß lizenziert ist, bevor Geschäftsbeziehungen eingegangen werden. Ein wachsendes Register gilt als Signal für zunehmende institutionelle Beteiligung in der Währungsunion. Deutschlands Spitzenposition hat auch Bedeutung für die künftige Marktstruktur in Europa. Eine hohe Konzentration lizenzierter Banken in einer Jurisdiktion kann beeinflussen, wo Kryptofirmen ihre EU-Aktivitäten ansiedeln. Zudem kann sie mitbestimmen, wo sich Liquidität, Verwahrinfrastruktur und Compliance-Know-how bündeln, je weiter sich der MiCA-Rahmen in der EU etabliert. Auch andere Mitgliedstaaten haben MiCA-Lizenzen erteilt; die Berichte nennen jedoch keine Vergleichszahlen. Marktausblick Ein größerer Kreis lizenzierter Banken in Deutschland dürfte die Rolle des Landes als Standort für institutionelle Kryptowerte-Aktivitäten innerhalb der EU stärken. Durch Passporting können von der BaFin erteilte Lizenzen die Erbringung von Dienstleistungen für Kunden in anderen Mitgliedstaaten ermöglichen und damit den Wettbewerbsdruck auf Anbieter aus anderen Jurisdiktionen erhöhen. Für institutionelle Investoren und Börsen könnte ein breiteres Angebot bankbetriebener Krypto-Services mehr Optionen bei Verwahrung und Abwicklung bedeuten, gestützt durch regulierte Kreditinstitute. Das kann die Verbreitung von Kryptowerte-Produkten bei Kunden fördern, die bankentypische Compliance-Standards und Aufsicht gegenüber rein krypto-nativen Plattformen bevorzugen. FAQ Was ist das MiCA-Register? Das MiCA-Register ist die öffentliche EU-Liste der Unternehmen, die nach der Markets in Crypto-Assets Regulation zur Erbringung von Kryptowerte-Dienstleistungen autorisiert sind. Warum führt Deutschland das Register an? Die BaFin hat Krypto-Lizenzanträge bereits vor dem vollständigen Inkrafttreten von MiCA bearbeitet, wodurch deutsche Banken früher einen Weg zur Zulassung hatten als in manchen anderen Mitgliedstaaten. Was erlaubt eine MiCA-Zulassung für Banken? Lizenzierte Banken können Kryptowerte-Dienstleistungen wie Verwahrung oder Handel direkt anbieten und diese über Passporting in der Regel EU-weit erbringen. Hat das Auswirkungen auf Kryptofirmen außerhalb Deutschlands? Ja, der Wettbewerb kann zunehmen, da in Deutschland lizenzierte Banken ihre Services EU-weit anbieten können. Das könnte mit der Reifung von MiCA beeinflussen, wo sich Infrastruktur und Liquidität konzentrieren. Ursprünglich berichtet von AltcoinGordon, verfasst von Liam Carter. Mit Genehmigung erneut veröffentlicht. Original bei AltcoinGordon →
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vor 1 Std.
MAKRO: Diese Termine sollten Anleger diese Woche im Blick behalten – Kern-PCE (Prognose: 3,3% J/J), BIP Q2, Jackson Hole, Warsh-Rede, NFP-Revision
MAKRO – Ausblick auf die Woche: Am Dienstag stehen der Kern-PCE-Preisindex (Prognose: 3,3% im Jahresvergleich) sowie das BIP für das 2. Quartal im Fokus. Von Mittwoch bis Freitag läuft das Jackson Hole Symposium, inklusive einer Keynote von Fed-Chair Warsh. Am Freitag folgt zudem die jährliche Revision der US-Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls, NFP).
NFP
NFP-1.73%
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vor 2 Std.
Japan hebt Transaktionslimit für Stablecoins auf 1 Mio. Yen an
Japans Finanzaufsicht (Financial Services Agency, FSA) will Stablecoin-Transaktionen oberhalb von 1 Mio. Yen (rund 6.700 US-Dollar) ermöglichen. Diese Schwelle galt bislang für bestimmte Anbieter als feste Obergrenze. Seit der Novelle des Payment Services Act im Jahr 2023 werden Stablecoins in Japan als "Electronic Payment Instruments" eingeordnet. Die Ausgabe ist dabei auf lizenzierte Institute beschränkt: Banken, Treuhandgesellschaften sowie ausgewählte Anbieter von Geldtransferdiensten. Für sogenannte Type-II-Fund-Transfer-Service-Provider (FTSPs) galt bisher ein Limit von 1 Mio. Yen pro Überweisung, was den Einsatz faktisch auf Zahlungen im Privatkundengeschäft beschränkte. Die FSA plant zudem den Aufbau einer eigenen Abteilung für Krypto-Assets und Stablecoins. Der operative Start ist für den 7. August 2026 vorgesehen. Am Markt wird bis 2025 mit dem Start von JPYC gerechnet, dem ersten regulierten yen-gebundenen Stablecoin Japans. Parallel sollen im Juni 2026 Äquivalenzregelungen für im Ausland ausgegebene Stablecoins in Kraft treten. Damit würden Wege geschaffen, Token, die außerhalb Japans geprägt werden, innerhalb des japanischen Regulierungsrahmens zuzulassen. Die Gesetzesänderung von 2023 definierte Stablecoins im japanischen Recht klar als fiat-gebundene, zum Nennwert einlösbare Instrumente, die von einem lizenzierten Emittenten herausgegeben werden. Für globale Anbieter wie Circle und Tether könnte das angekündigte Äquivalenzregime einen Markt öffnen, der bislang weitgehend verschlossen war. Strenge Lizenzvorgaben hatten die meisten ausländischen Stablecoins von heimischen Börsen ferngehalten; ein formaler Äquivalenzpfad würde diese Lage deutlich verändern. Da die neue FSA-Abteilung erst ab Mitte 2026 arbeitsfähig sein dürfte und die Äquivalenzregelungen zeitnah greifen sollen, wird mit einer Übergangsphase von etwa 12 bis 18 Monaten gerechnet, in der Japan unter Übergangsregeln operiert.
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vor 2 Std.
Auslandsinvestoren verkaufen kurzlaufende US-Staatsanleihen im Volumen von 29 Mrd. US-Dollar – Stablecoins könnten als Käufer auftreten
Im Juni haben ausländische Investoren per saldo 133,5 Mrd. US-Dollar in die US-Finanzmärkte gelenkt, zugleich aber kurzlaufende US-Staatsanleihen (Treasury Bills) im Umfang von 29 Mrd. US-Dollar abgestoßen. Die aktuellen Daten zeigen damit stark auseinanderlaufende Kapitalströme innerhalb desselben Monats: kräftige Zuflüsse in US-Aktien, deutlich nachlassende Nachfrage nach US-Staatsverschuldung. Konkret kauften ausländische Anleger US-Aktien für 181,4 Mrd. US-Dollar, während der Nettoerwerb langlaufender Treasuries nur 6,8 Mrd. US-Dollar betrug. Am kurzen Ende reduzierten sie ihre Bestände an Treasury Bills, die häufig als Liquiditätsreserve eingesetzt werden. Diese Divergenz ist auch ein Grund, warum Stablecoins zunehmend als Baustein in der US-Schuldenfinanzierung diskutiert werden. Emittenten wie Tether und Circle halten den Großteil ihrer Reserveanlagen, die den Tokenwert absichern, in kurzlaufenden US-Staatsanleihen und ähnlichen Instrumenten. Sollte sich der Rückzug ausländischer Käufer fortsetzen, könnte der schnell wachsende Stablecoin-Sektor zu einer zusätzlichen, bedeutenden Nachfragequelle werden. Die Juni-Zahlen zeigen zwar, dass die Branche inzwischen eine relevante Größenordnung erreicht hat, die jüngsten Emissionsvolumina neuer Token waren jedoch gering und reichen nicht aus, um den Abverkauf von 29 Mrd. US-Dollar zu erklären. Grundlage der Analyse ist der monatliche "Treasury International Capital"-(TIC)-Report des US-Finanzministeriums, der Kapitalflüsse zwischen den USA und dem Rest der Welt dokumentiert. Da der Report sowohl Wertpapiertransaktionen als auch kurzfristige Bankflüsse erfasst, können die Headline-Zahlen unterschiedliche Anlageentscheidungen überdecken. Warum die Aktienkäufe (181,4 Mrd. US-Dollar) über dem Nettozufluss (133,5 Mrd. US-Dollar) liegen: Die Gesamtsumme wird durch gegenläufige Bewegungen gedrückt. Verkäufe von Treasuries sowie Abflüsse von 34,4 Mrd. US-Dollar über Bankbilanzen kompensierten einen Teil der für Aktienkäufe eingesetzten Mittel. Zusätzlich investierten US-Anleger Kapital im Ausland durch Käufe ausländischer Wertpapiere. Unterm Strich bleibt die Kernaussage: Ausländisches Kapital fließt weiter in US-Assets, mit klarem Schwerpunkt auf Unternehmensaktien; die Bereitschaft, Staatsanleihen zu halten, ist dagegen gering, insbesondere bei kurzfristigen Papieren. Treasury Bills sind US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr. Wegen der hohen Liquidität und der schnellen Rückzahlung gelten sie als cashnah und werden unter anderem von Zentralbanken, Unternehmen, Geldmarktfonds und Stablecoin-Emittenten gehalten. Die ausländischen institutionellen Bestände an kurzlaufenden US-Staatsanleihen sanken von rund 1,43 Bio. US-Dollar im Mai auf 1,40 Bio. US-Dollar im Juni, ein Rückgang um etwa 2% gegenüber dem Mai-Bestand. Damit war es der zweite Verkaufsmonat in Folge: Im Mai wurden 43,5 Mrd. US-Dollar verkauft, im Juni weitere 29 Mrd. US-Dollar, zusammen rund 72,5 Mrd. US-Dollar in zwei Monaten. Aus den verfügbaren Daten lassen sich die Motive nicht direkt ableiten; möglich sind routinemäßiges Liquiditätsmanagement oder Umschichtungen. Bei länderspezifischen TIC-Tabellen ist zudem Vorsicht geboten: Wertpapierbestände werden über Verwahrstellen erfasst, was die tatsächliche Nationalität der Endhalter verschleiern kann. Wie Stablecoins aus Dollar-Nachfrage Nachfrage nach Treasury Bills machen: In einem einfachen Ablauf zahlt ein Nutzer 1 US-Dollar an den Emittenten und erhält 1 USD-Stablecoin. Der Emittent verpflichtet sich zur Rücknahme zu 1 US-Dollar und investiert die Reserven daher in Anlagen, die sich schnell zu Geld machen lassen. Kurzlaufende Treasury Bills passen zu diesem Profil, weil nur wenige Vermögenswerte ähnlich effizient liquidierbar sind. Sobald der Emittent Treasuries kauft, wird die Nachfrage nach "digitalen Dollars" indirekt zu Nachfrage nach US-Staatsverschuldung, ohne dass Nutzer ein Wertpapierdepot benötigen. Regulatorisch wurde dieses Grundmodell mit dem GENIUS Act verankert, der für regulierte, zahlungsorientierte Stablecoins hochliquide Reserven verlangt. Ein Vorschlag des US-Finanzministeriums vom 17. August präzisierte den Rahmen und nennt Bargeld, kurzlaufende US-Treasuries sowie damit verbundene Repo-Geschäfte als bevorzugte Reservewerte. CryptoSlate hatte dazu herausgearbeitet, dass das Gesetz einen föderalen Regulierungsweg für USD-denominierte Token schafft, während die Ausgestaltung der Reserveanforderungen und Zulassungskriterien den Aufsichtsbehörden überlassen bleibt. Zur Größenordnung: Tethers Attestierung für das zweite Quartal weist direkte Bestände an Treasury Bills von 114,96 Mrd. US-Dollar aus, ergänzt um 25,62 Mrd. US-Dollar in Overnight- und Term-Repos. Der Verkaufsdruck von 29 Mrd. US-Dollar im Juni entspricht damit grob einem Viertel von Tethers direkten T-Bill-Beständen. Diese Relation dient nur der Einordnung; der TIC-Report belegt nicht, dass von Auslandsinvestoren verkaufte Anleihen direkt von Tether oder anderen Emittenten gekauft wurden. Auch Circle (USDC) nutzt ein ähnliches Reservemodell. Laut Offenlegung werden die USDC-Reserven überwiegend im Circle Reserve Fund gehalten, der von BlackRock verwaltet wird und als staatlicher Geldmarktfonds Bargeld, kurzlaufende Treasury Bills sowie Overnight-Repo-Geschäfte auf US-Treasuries halten kann. Trotz unterschiedlicher Strukturen gilt: Beide großen Emittenten wandeln Marktnachfrage nach einem digitalen Dollar in Nachfrage nach cashnahen US-Anlagen um. Warum Washington Stablecoins als potenzielle Käufergruppe betrachtet: Nutzer im Ausland können USD-Stablecoins halten und transferieren, ohne selbst US-Staatsanleihen zu erwerben. Die Emittenten investieren die Reserven in Treasuries oder den Repo-Markt; so gelangen Dollars zu Auslandsnutzern, während die Reserve-Nachfrage in das US-Finanzsystem zurückwirkt. Neue Treasury-Käufe entstehen in diesem Mechanismus vor allem dann, wenn das Stablecoin-Umlaufvolumen wächst oder wenn Emittenten Reserven durch Umschichtungen aus anderen Anlagen in Treasuries verlagern. Die aktuellen Marktdaten sprechen gegen die einfache These, dass die Token-Neuemissionen den Juni-Abverkauf absorbiert hätten. Zum Ende des zweiten Quartals lag das Umlaufvolumen von Tethers USDT bei 184,6 Mrd. US-Dollar, lediglich rund 446 Mio. US-Dollar über dem Stand zum Ende des ersten Quartals. Laut DefiLlama betrug die gesamte Marktkapitalisierung aller Stablecoins per 21. August etwa 302,1 Mrd. US-Dollar, ein Minus von 0,14% in den vergangenen 30 Tagen. Das deutet darauf hin, dass Emittenten ihre bestehenden Reserven eher intern neu gewichtet haben, statt durch kräftige Expansion des Angebots zusätzliche Nachfrage in der Größenordnung von 29 Mrd. US-Dollar zu erzeugen. Öffentliche Daten liefern zudem keinen Hinweis, dass ausländische Halter ihre Bestände direkt an Stablecoin-Emittenten verkauft hätten. Der Mechanismus kann sich auch umkehren: Bei umfangreichen Rückgaben (Redemptions) müssten Emittenten Liquidität schaffen, etwa durch Verkäufe von Treasury-Beständen oder über auslaufende Papiere. Nächster Datenpunkt: Der nächste TIC-Report erscheint am 16. September und umfasst die Juli-Zahlen. Zwei Kennziffern stehen im Fokus: die ausländischen institutionellen Bestände an kurzlaufenden US-Treasuries und das gesamte Stablecoin-Umlaufvolumen. Reduzieren Auslandsinvestoren ihre Positionen ein drittes Mal in Folge, während das Stablecoin-Angebot kaum wächst, bleibt die Nachfragelücke am T-Bill-Markt bestehen. Steigt dagegen die Stablecoin-Zirkulation und legen Emittenten zugleich höhere Treasury-Bestände offen, wäre das ein Signal für eine stärkere Rolle dieser neuen Käufergruppe. Aufgrund der Verwahrstellen-Erfassung lassen sich beide Datensätze allerdings nur begrenzt exakt aufeinander abbilden. Fazit: Im Juni hielten ausländische Investoren an US-Assets fest und kauften vor allem Aktien, während sie kurzlaufende Staatsanleihen als cashnahe Instrumente reduzierten. Stablecoin-Emittenten mit Treasury-Beständen in zweistelliger Milliardenhöhe sind zu einem nicht zu unterschätzenden Faktor für die Nachfrage nach US-Staatsanleihen geworden, doch das geringe Wachstum im zweiten Quartal reicht nicht aus, um den Juni-Abverkauf zu erklären. Gerade am kurzen Ende, wo die Auslandsnachfrage schwächelt, bauen die USA regulatorische Leitplanken für eine potenzielle neue Käuferklasse auf. Die Verbindung zwischen digitalem Dollar und staatlicher US-Finanzierung ist der Kern, warum der Verkauf von 29 Mrd. US-Dollar an Treasury Bills Aufmerksamkeit verdient.
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Risikowarnung

Kryptowährungen und ihre Derivate sind innovative Finanzprodukte mit großer Volatilität und hohen Anlagerisiken.

Obwohl BingX bestrebt ist, seinen Nutzern einfach zu bedienende Handelsinstrumente zur Verfügung zu stellen, bleibt der Handel selbst ein sehr anspruchsvoller Bereich. Der Handel mit digitalen Assets und deren Derivaten ist mit einem hohen Marktrisiko und Preisschwankungen verbunden und kann zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust des Kontoguthabens führen. Sie müssen Ihre finanzielle Situation und die oben genannten Risiken sorgfältig abwägen und beurteilen, bevor Sie die BingX Services nutzen. Sie sind für alle Verluste verantwortlich, die sich daraus ergeben. Gegebenenfalls sollten Sie professionelle Beratung in Anspruch nehmen, um fundierte Entscheidungen zu treffen, bevor Sie Investitionen tätigen. Indem Sie auf die von BingX bereitgestellten BingX Services zugreifen, diese herunterladen, nutzen oder auf "Ich stimme zu" klicken, erklären Sie, dass Sie alle in den BingX Nutzungsbedingungen und in unserer Datenschutzrichtlinie dargelegten Bedingungen gelesen, verstanden und akzeptiert haben.


Der Handel durch Kopieren oder Replizieren von Trades anderer Trader birgt ein hohes Risiko, selbst wenn man die leistungsstärksten Trader kopiert oder repliziert. Die frühere Performance eines BingX Community Mitglieds ist kein verlässlicher Indikator für seine zukünftige Performance. Die Inhalte auf der Handelsplattform von BingX werden von Mitgliedern der Community erstellt und enthalten keine Ratschläge oder Empfehlungen von oder im Namen von BingX.

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