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2026-08-24
vor 17 Min.
Strategy reports no Bitcoin buys last week, sets aside $1.59B cash pool and holds 840,447 BTC
Strategy said it made no Bitcoin purchases last week and set aside a $1.59 billion cash pool for potential future BTC buys. The company reported it still holds 840,447 BTC.
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vor 17 Min.
Strategy Raises About $2B From MSTR Stock Sale, USD Reserve Rises to $5.10B
Strategy sold about $2 billion of MSTR common stock last week, raising its USD Reserve to $5.10 billion, adding $1.59 billion in USD cash and repurchasing $136 million of STRC. The company reported no Bitcoin buying or selling during the week. As of Aug 23, it holds about 4% of total Bitcoin supply with near zero net leverage.
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vor 20 Min.
Strategy $MSTR Sets Up USD Cash Pool With $1.59B for Potential Bitcoin Buys and Buybacks
Strategy $MSTR created a new USD Cash liquidity pool holding $1.59 billion that can be used for potential bitcoin purchases, share buybacks, and other corporate needs. The company also reported $5.1 billion in a separate USD Reserve and said it made no bitcoin purchases or sales last week.
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vor 30 Min.
Coldcard vulnerability linked to 1,789.28 BTC loss across 8,865 addresses, Galaxy research says
Galaxy's research lead reported that a Coldcard vulnerability incident affected 8,865 addresses and led to losses of 1,789.28 BTC, valued at $114.7 million at the time and $138.8 million currently. From 221 victim reports, 790.72 BTC was reported, equal to 44.2% of total losses, with median address dormancy of 3.2 years.
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vor 51 Min.
Finanzielle Repression rückt in den Fokus – Bitcoin und Gold legen zu
Auszug aus dem CoinDesk-Newsletter "Daybook". Anmeldung möglich, falls noch nicht erfolgt. Zwei jüngste Entwicklungen nähren den Eindruck, dass hoch verschuldete Staaten verstärkt auf ein altbekanntes Instrument zurückgreifen – eines, das in sozialen Netzwerken viel diskutiert wird und langfristig als Rückenwind für Vermögenswerte wie Bitcoin (BTC 77.382,48 US-Dollar) und Gold wirken könnte: "finanzielle Repression". Gemeint sind Maßnahmen, die Regierungen typischerweise dann einsetzen, wenn Schuldenstände über freie Märkte nur schwer zu finanzieren sind und ein Zahlungsausfall politisch wie gesellschaftlich nicht akzeptabel erscheint. Der Mechanismus: Vermögen wird schrittweise von Sparern zum Staat umverteilt, indem der inflationsbereinigte Wert von Bargeld und Anleihen über die Zeit ausgehöhlt wird. Das geschieht etwa durch Zinsen unterhalb der Inflationsrate, durch regulatorischen Kaufzwang für Staatsanleihen bei Banken und Pensionskassen oder durch Einschränkungen, die Kapital im Inland binden. Als Beispiel nennt CoinDesk eine neue EU-Regel, die begrenzt, wo Ersparnisse gehalten werden können. Ab dem 11. Januar 2027 dürfen Banken mit Sitz außerhalb der Europäischen Union EU-Kunden keine zentralen Bankdienstleistungen mehr anbieten, einschließlich der Entgegennahme von Einlagen, sofern sie in dem jeweiligen Mitgliedstaat keine lizenzierte Niederlassung betreiben. Auch die USA werden angeführt: Das Rückkaufprogramm des US-Finanzministeriums für Staatsanleihen im Umfang von 4 Mrd. US-Dollar gilt Beobachtern als Form der Repression, weil es den Zinsdruck nach oben begrenzen kann. Analysten der Deutschen Bank und von Citi verwendeten dafür denselben Begriff. Beide Ansätze belasten Sparer und könnten den Anreiz erhöhen, in Anlageklassen auszuweichen, die Kapital erhalten und außerhalb des klassischen Banken- und Finanzsystems liegen. CoinDesk nennt hier vor allem Bitcoin und Gold – beide legten in der vergangenen Woche deutlich zu. Washington und Brüssel stehen damit nicht allein. Seit 2020 sind die Schuldenquoten (Schulden zu BIP) in den meisten entwickelten Volkswirtschaften gestiegen. Die fiskalische Logik dahinter ist überall ähnlich, weshalb weitere Länder zu finanzieller Repression greifen könnten – ein Argument, das den langfristigen Bullenfall für BTC stützen könnte. Für diese Woche könnten laut CoinDesk vor allem die Rede des Fed-Vertreters Kevin Warsh in Jackson Hole sowie die Veröffentlichung des Kern-PCE (Core PCE) die Kursbewegungen prägen. CoinDesk verweist zudem auf weiterführende Inhalte: Analysen zu Altcoins und Derivaten in "Crypto Markets Today" sowie einen Überblick über die wichtigsten Termine in "Crypto Week Ahead". Ein begleitender Chart zeigt die Kursausschläge von Bitcoin und Nasdaq-E-mini-Futures seit Anfang des Monats. Bitcoin habe sich deutlich vom technologie-lastigen Index abgekoppelt und bewege sich in Richtung 80.000 US-Dollar, während Nasdaq-Futures nachgaben. Die Divergenz belebt die Debatte über die Doppelfunktion von Bitcoin: einerseits ein High-Beta-Risikoasset in breiten Marktrallys, andererseits möglicherweise ein Hedge gegen Staatsverschuldung sowie Risiken rund um Fiat-Währungen.
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vor 1 Std.
Bitcoin legt um mehr als 20% zu – US-Renditen drehen nach Treasury-Maßnahme, ETF-Zuflüsse ziehen an
Huoxing Finance berichtet: QCP Capital schrieb in einem Marktkommentar vom 24. August, Bitcoin habe in der vergangenen Woche die stärkste Wochenperformance seit März 2024 verzeichnet. Der Kurs stieg um mehr als 20% und erreichte zwischenzeitlich rund 79.500 US-Dollar. Der Anstieg fiel mit starken Bewegungen am US-Zinsmarkt zusammen. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen näherte sich mit knapp 5,3% dem höchsten Stand seit 2007. Im Anschluss kündigte das US-Finanzministerium an, ab dem 9. September die Repo-Operationen zur Liquiditätsstützung am langen Ende auszuweiten: Statt bislang maximal 2 Mrd. US-Dollar pro Operation sollen es mindestens 4 Mrd. US-Dollar sein. Daraufhin gingen die langfristigen Renditen zurück und der US-Dollar gab nach. Bitcoin und Gold legten parallel zu. Laut QCP beschleunigten Positionsanpassungen den anfänglichen Ausbruch, danach habe sich die Beteiligung am Spotmarkt weiter gefestigt. US-Spot-ETFs auf Bitcoin und Ethereum verzeichneten in der vergangenen Woche zusammen Nettozuflüsse von rund 2,6 Mrd. US-Dollar – der stärkste Wochenzufluss seit Oktober 2025. In dieser Woche richtet sich der Blick der Märkte auf drei makroökonomische Faktoren: die PCE-Inflationsdaten, den Ergebnisbericht von NVIDIA als Signal für den KI-Investitionszyklus sowie die erste Grundsatzrede von Fed-Chef Walsh in Jackson Hole als Hinweis auf den geldpolitischen Rahmen. Walsh soll am Freitagabend um 22:00 Uhr sprechen. Die PCE-Daten für Juli sowie die zweite Schätzung des BIP für das zweite Quartal werden am Mittwoch veröffentlicht. QCP zufolge wurde die Kursentwicklung der vergangenen Woche vor allem durch Positionsanpassungen und die Dynamik am Treasury-Markt geprägt. Entscheidend sei nun, ob die anstehenden Daten in dieser Woche ein klareres Bild für das Makroumfeld liefern.
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vor 1 Std.
Strive-Chef sieht kräftigeren Bitcoin-Zyklus: Rückenwind durch ETF-Zuflüsse und schwächeren US-Dollar
Bitcoin hat laut CoinDesk in der vergangenen Woche den größten Wochenanstieg seiner Geschichte in US-Dollar verzeichnet. Matt Cole, CEO des Vermögensverwalters Strive, wertet die Bewegung nicht als kurzfristige Erholung, sondern als mögliches Signal für einen stärkeren Bitcoin-Zyklus. Zum Wochenschluss legte Bitcoin um 14.264 US-Dollar auf 77.387 US-Dollar zu, ein Plus von rund 22,7%. Parallel dazu meldeten US-Spot-Bitcoin-ETFs in der Woche bis zum 21. August Nettozuflüsse von 1,92 Mrd. US-Dollar, den höchsten Wert seit Oktober 2025. Die Rückkehr der Mittel in die ETFs bei gleichzeitig steigenden Kursen habe die Stimmung deutlich aufgehellt. Der Crypto Fear & Greed Index kletterte auf 78 und liegt damit nahe am Bereich "extreme Gier"; es ist der höchste Stand seit Dezember 2024. Als zusätzlichen Makroimpuls nennt der Bericht die Ausweitung des Rückkaufprogramms des US-Finanzministeriums (Treasury): Langfristige US-Renditen seien vorübergehend gefallen, der US-Dollar habe nachgegeben, während Bitcoin, Gold und Aktien gleichzeitig zulegten. Cole sieht in dieser Kombination neue Unterstützung für Bitcoin. Für die kommenden 12 bis 18 Monate erwartet er eine Phase relativer Dollar-Schwäche, ein Umfeld, das Bitcoin seiner Einschätzung nach in dieser Form bisher nicht wirklich erlebt habe. Bleibt der Dollar unter Druck, könne Kapital weiter in Anlageklassen fließen, deren Angebot weniger stark ausgeweitet werden kann. Auch im Verhältnis zu Gold habe Bitcoin an Stärke gewonnen. Aktuell entspreche 1 Bitcoin etwa 16,73 Unzen Gold, der höchste Stand seit Mai. Cole betont, dass das Verhältnis Bitcoin/Gold mitunter früher auf Zykluswechsel hinweise als der in US-Dollar gemessene Preis. Nach seinen Angaben markierte Bitcoin gegenüber Gold bereits im Dezember 2024 ein Hoch, bevor der US-Dollar-Kurs im Oktober 2025 sein damaliges Rekordniveau erreichte. Dieses Mal achte er darauf, dass Bitcoin sowohl gegenüber dem US-Dollar als auch gegenüber Gold wichtige Marken überwindet. Halte die relative Stärke zu Gold an und verlagere sich Kapital weiter in knappe Assets, könne zusätzliches Neugeld in Bitcoin fließen. Strive will die eigenen Bitcoin-Bestände in diesem Jahr weiter ausbauen. Trotz des optimistischen Ausblicks schließt Cole eine Korrektur nach dem schnellen Anstieg nicht aus. Er rechnet jedoch damit, dass Kaufdruck auch nach einem Rücksetzer zügig zurückkehren könnte. Das Unternehmen hatte während der Marktschwäche früher im Jahr weiter zugekauft. Berichten zufolge erwarb Strive zwischen Ende Mai und Anfang Juni 2.500 BTC für rund 185,2 Mio. US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von etwa 74.092 US-Dollar. Mitte bis Ende Juni kamen weitere 759 BTC für rund 50 Mio. US-Dollar hinzu. Zudem weitete Strive im Juni den Finanzierungsrahmen aus und will die Fundraising-Kapazität über zwei "at-the-market"-Programme um 4,2 Mrd. US-Dollar erhöhen, um künftige Käufe finanzieren zu können. Cole sagte, sollte Bitcoin wie erwartet weiter an Stärke gewinnen, könne übermäßige Vorsicht selbst zum Risiko werden. Kernthese des Kommentars: Ein schwächerer US-Dollar, eine wachsende Präferenz für knappe Assets im KI-Zeitalter und anhaltende ETF-Zuflüsse verstärken gemeinsam die Erwartungen an den nächsten Aufwärtszyklus von Bitcoin.
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vor 1 Std.
BTC wird zunehmend über US-Langläufer gerastert: Der 30-jährige Treasury als neue Preisreferenz
Der jüngste BTC-Anstieg lässt sich diesmal weniger aus der Krypto-Industrie heraus erklären als aus dem Blick auf den US-Anleihemarkt. Am 18. August stieg die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen zeitweise bis auf 5,33% und markierte damit den höchsten Stand seit 2007. Einen Tag später kündigte das US-Finanzministerium an, sein Rückkaufprogramm für langlaufende Treasuries auszuweiten: Das Volumen je Operation soll von 2 Mrd. US-Dollar auf mindestens 4 Mrd. US-Dollar steigen, betroffen sind Laufzeiten von 10 bis 30 Jahren. Nach der Mitteilung gaben die 30-jährigen Renditen kurzzeitig um fast 10 Basispunkte nach, der US-Dollar schwächte sich ab, Gold und globale Risikoanlagen zogen an. BTC drehte im selben Zuge kräftig nach oben. Auf den ersten Blick wirkt das wie das klassische Muster "sinkende Treasury-Renditen → steigende Risikoassets". Der bemerkenswerte Punkt liegt aber tiefer: BTC wird zunehmend nach denselben makroökonomischen Variablen bewertet, die auch die Preise traditioneller Dollar-Anlagen treiben. Warum 5,33% den Markt nervös machen Die Rendite langlaufender US-Staatsanleihen ist längst nicht nur ein Signal für Bond-Trader. Sie ist eine zentrale Basisgröße für die Bewertung globaler, in US-Dollar denominierter Vermögenswerte. Steigt die 30-jährige Rendite über längere Zeit, heißt das: Investoren verlangen eine höhere Kompensation für das Halten ultralanger US-Staatstitel. Dahinter können höhere Inflationserwartungen, ein steigender Term Premium oder wachsende Sorgen über US-Haushaltsdefizite und das Angebot an Staatsanleihen stehen. Für die US-Regierung bedeutet das höheren Druck bei langfristiger Finanzierung. Für Unternehmen und Investoren erhöht sich die Messlatte beim risikofreien Zinssatz. Wenn Treasuries mehr abwerfen, müssen Aktien, Immobilien und auch BTC wieder stärker begründen, warum sie im Portfolio einen Platz verdienen. Entscheidend an den 5,33% vom 18. August ist deshalb weniger das "Rekordniveau", sondern die Sorge, ob die langfristigen Finanzierungskosten der USA in eine Zone geraten, aus der sie sich nur schwer zurückdrängen lassen. Rückkäufe sind kein QE: Es geht um das Signal Entsprechend groß war die Aufmerksamkeit für die Rückkauf-Ausweitung vom 19. August. Im Händlerjargon wird so etwas gern als "Liquiditätsspritze" bezeichnet. Mechanisch ist es aber nicht mit Quantitative Easing der Federal Reserve gleichzusetzen. Das Finanzministerium kauft Treasuries zurück, um die Marktliquidität zu stützen, die Schuldenstruktur zu steuern und Druck in bestimmten Segmenten am langen Ende zu mildern – nicht, um wie die Fed über Bilanzausweitung Bankreserven zu schaffen. Zudem bleibt das Zusatzvolumen klein im Verhältnis zu einem Treasury-Markt von über 32 Bio. US-Dollar. Reuters betonte, es handle sich primär um eine Liquiditätsstütze, nicht um eine Lösung für die langfristigen fiskalischen Herausforderungen der USA. Der Markt handelt damit vor allem ein politisches Signal: Der US-Staat greift angesichts schnell steigender Langfristzinsen aktiver ein, um den Markt zu stabilisieren. Entsprechend reagierten Renditen, US-Dollar und Gold unmittelbar. Warum BTC inzwischen "mithält" Spannend wird es bei der Übertragung auf BTC. Früher gab es keinen vergleichbaren direkten Kapital-Kanal von US-Renditen zu BTC. Klassische Allokation lief über Treasuries, Aktien, US-Dollar, Gold und andere traditionelle Anlageklassen; BTC bewegte sich weitgehend innerhalb seines eigenen Marktökosystems. Diese Struktur hat sich durch US-Spot-BTC-ETFs verändert. Seit deren Start können traditionelle Anleger BTC-Exposure über gewöhnliche Wertpapierdepots aufbauen, ohne Krypto-Börsen, Private Keys oder eigene Krypto-Accounts. Damit hat BTC erstmals einen Zugangskanal erhalten, der in der Welt traditioneller Asset-Allokation "kompatibel" ist. Aus einer indirekten Makro-Übertragung wird eine deutlich direktere Kette: US-Langfristzinsen → USD-Allokation → ETF-Mittelzuflüsse → BTC. Am 19. August lag der tägliche Nettozufluss in US-Spot-BTC-ETFs bei rund 517 Mio. US-Dollar; am 20. August beschleunigte sich die Serie der Zuflüsse sichtbar. Laut Wall Street Journal belief sich der kumulierte Nettozufluss vom 17. bis 20. August auf etwa 1,6 Mrd. US-Dollar; am 20. August allein auf rund 606 Mio. US-Dollar. Das spricht dafür, dass BTC-Bewegungen nicht mehr nur mit "Krypto-internen" Zuflüssen erklärt werden können. Klassisches Kapital wird zunehmend zum relevanten Käufer – BTC wird makroökonomisch mitgepreist. Das ist nicht die erste Phase, in der Makro-Kapital BTC bewegt. Nach 2020 bauten Institutionelle über Produkte wie Grayscale größere Positionen auf. Damals zeigten veröffentlichte Daten, dass die Zuflüsse in den Bitcoin Trust im vierten Quartal 2020 fast das Doppelte des neu geschürften Angebots im selben Zeitraum erreichten. Der Unterschied heute: Der Kapitalzugang ist reifer und breiter. BTC kann in Portfolios traditioneller Asset Manager integriert werden – und wird damit anfälliger für die klassischen Makro-Treiber. ETFs verändern nicht nur den Zugang, sondern die Preisbildung Viele sehen in ETFs vor allem die Möglichkeit, dass traditionelle Investoren BTC kaufen können. Der tiefere Effekt ist die veränderte Transmissionsmechanik. Früher brauchte es mehrere Umdeutungsstufen, bis eine US-Makroänderung im BTC-Preis ankam. Heute kann ein globaler Investor nach Bewegungen bei US-Langfristzinsen, US-Dollar und Risikoassets die BTC-Gewichtung direkt über ETFs anpassen. Das verändert die Preisfindung. On-Chain-Faktoren, Angebot und Krypto-Zyklen bleiben relevant, werden aber stärker in einen breiten Asset-Allokationsrahmen eingebettet. BTC entwickelt sich vom "Krypto-Sonderfall" hin zu einem Risikoasset im Dollar-Finanzsystem. Neuer Zugang, neue Abhängigkeit Die Kehrseite: Mit dem Kapitalzufluss übernimmt BTC auch stärker die Zyklik traditioneller Märkte. Künftige Erklärungen für BTC-Bewegungen dürften häufiger bei Fragen ansetzen wie: Steigen die langfristigen US-Finanzierungskosten weiter? Zieht der Term Premium erneut an? Wird Dollar-Liquidität restriktiver? Erhöhen Institutionelle ihre BTC-Quote oder schichten sie zurück in klassische Anlagen? Die Preislogik wird komplexer: mehr Marktgröße, weniger gefühlte Unabhängigkeit. Die Langfristzins-Frage ist nicht gelöst Der kritischste Punkt: Das Anleiheproblem ist nicht verschwunden. Zwar fielen die 30-jährigen Renditen nach der Rückkauf-Ankündigung am 19. August zunächst schnell, am 20. August setzte aber erneut Verkaufsdruck ein und die Renditen stiegen wieder, weil der Markt bezweifelte, dass Rückkäufe langfristigen Finanzierungsdruck nachhaltig mindern können. Reuters verwies später darauf, dass die Maßnahme Stress kurzfristig linderte, strukturelle Themen wie Inflationserwartungen, Fiskaldefizite und langfristiges Schuldenangebot aber nicht adressiert. Selbst am 24. August lag die Rendite 30-jähriger Treasuries weiterhin nahe den vorherigen Hochs – ein Hinweis, dass die Sorgen über langfristige fiskalische Belastungen nicht durch eine einzelne Rückkaufoperation aus der Welt sind. Die eigentliche Lehre ist daher keine simple "Treasury lockert"-Story, sondern eine zunehmend klare Kapitalfluss-Kette: US-Fiskaldruck → US-Langfristzinsen → US-Dollar und globale Risikoneigung → institutionelle Asset-Allokation → BTC. Je stabiler diese Kette wird, desto mehr traditionelles Kapital kann BTC erreichen – und desto enger wird BTC an US-Fiskalpolitik und Zinszyklen gebunden. BTC sitzt am "großen Tisch" – und trägt dessen Risiken Seit Jahren diskutiert der Markt, ob BTC eine eigenständige Anlageklasse ist oder letztlich ein weiteres Risikoasset im traditionellen System. Diese Treasury-Volatilität liefert eher Argumente für Letzteres. Nicht, weil BTC seine Eigenschaften verloren hätte, sondern weil ETFs den Eintritt in das traditionelle Finanzsystem geschaffen haben. Kapital kommt, Institutionelle integrieren BTC in Allokationsmodelle, und Dollar sowie Zinsen beeinflussen das Rebalancing. Künftig dürfte es daher nicht reichen, nur die Krypto-Industrie zu beobachten. Wichtiger wird, wie Kapital bei Änderungen von US-Fiskalpolitik, langfristigen Zinsen oder dem Dollar-System über verschiedene Kanäle umgeschichtet wird. Mehr Käuferpotenzial bedeutet auch: mehr Exponierung gegenüber den Risiken des "großen Tisches". Dieser Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Märkte sind risikobehaftet; Investitionen sollten mit Vorsicht getätigt werden.
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vor 1 Std.
Studie der Cleveland Fed: Bitcoin-Kursgewinne beeinflussen Krypto-Kaufverhalten
Ein Arbeitspapier der Federal Reserve Bank of Cleveland legt nahe, dass frühere Kursanstiege bei Bitcoin nicht nur die Wahrnehmung von Krypto-Assets in US-Haushalten prägen, sondern auch spätere Kaufentscheidungen direkt anstoßen können. Wie CoinDesk berichtet, zeigt die Studie: Wer Informationen zu Bitcoins Rendite der vergangenen 12 Monate erhielt, erhöhte die erwartete Zielallokation in Krypto-Anlagen deutlich – und die Wahrscheinlichkeit tatsächlicher Käufe stieg ebenfalls. Randomisierte Experimente deuten zudem auf eine höhere Bereitschaft hin, entsprechende Portfolios aktiv zu konfigurieren. Grundlage sind mehrere Befragungswellen mit jeweils rund 15.000 bis 25.000 Teilnehmenden aus dem Nielsen Homescan Panel. Im zweiten Quartal 2025 ergänzte das Forschungsteam die Erhebung um ein randomisiertes Informationsexperiment: Verschiedene Gruppen bekamen Informationen zu Bitcoin, dem S&P 500, GameStop oder Inflationsprognosen. Die Bitcoin-Gruppe sah entweder eine Rendite von 14,3% über das vergangene Jahr oder ein Kursdiagramm. Nach der Information stieg die erwartete Krypto-Zielquote im Schnitt um etwa 2 Prozentpunkte. Das entspricht einem Plus von 47% gegenüber der durchschnittlichen Zielallokation der Kontrollgruppe von 4,3%. Ein Teil der Umschichtung ging zulasten von Bargeld sowie Giro- und Sparkonten. Gleichzeitig erhöhten die Befragten auch ihre Zielallokation in Aktien – ein Hinweis darauf, dass solche Informationen nicht nur das Interesse an Krypto-Assets, sondern auch die Risikoneigung gegenüber breiteren Risikoanlagen stärken. Deutlich ist auch die Differenz in den Renditeerwartungen zwischen Haltern und Nicht-Haltern von Krypto-Assets. Im dritten Quartal 2021 erwarteten Personen mit Krypto-Beständen im Mittel 22% Rendite für die kommenden zwölf Monate, Nicht-Halter lediglich 7%. Bis 2025 sanken die Erwartungen in beiden Gruppen, die Lücke blieb aber bestehen: Halter rechneten im Durchschnitt mit 13,8%, Nicht-Halter mit 4,7%. Laut Paper ist der statistische Zusammenhang zwischen Renditeerwartungen und dem Halten von Krypto-Assets stärker als der Einfluss individueller Merkmale wie Alter, Einkommen, Geschlecht oder Vermögen. Die Schätzungen deuten darauf hin: Steigt die erwartete Rendite um 1 Prozentpunkt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, Krypto-Assets zu halten, im Durchschnitt um 0,8 Prozentpunkte. Die Autoren betonen, dass es sich dabei primär um eine Korrelation handelt und daraus nicht folgt, dass optimistische Erwartungen den gesamten Prozess des Asset-Haltens erklären. Auch die tatsächliche Kaufwahrscheinlichkeit nahm zu. In nachfolgenden Umfragen waren Teilnehmende, die Bitcoin-Renditeinformationen gesehen hatten, um etwa 2,5 Prozentpunkte häufiger Käufer von Krypto-Assets. Vor dem Experiment hielten rund 11% der Befragten Krypto-Assets. Das Team schätzt, dass die Informationsexposition die unbedingte Kaufwahrscheinlichkeit um etwa 23% erhöhte. Da nur relativ wenige Personen ihre Position über die Zeiträume hinweg tatsächlich änderten, wurden die beiden Bitcoin-Transaktionsstichproben zusammengeführt, um die Teststärke zu erhöhen; daraus ergab sich ein Signifikanzniveau von p=0.017. Besonders stark reagierten Nicht-Halter, die zuvor wegen mangelnden Verständnisses nicht investiert hatten. Bei Personen, die Kryptowährungen bereits für keine gute Anlage hielten, fielen die Verhaltensänderungen geringer aus. Die Autoren sehen in den Ergebnissen einen möglichen Übertragungsmechanismus am Markt: Kursanstiege erhöhen Renditeerwartungen, ziehen neue Teilnehmer an und erzeugen zusätzliche Nachfrage. Dies könne eine potenzielle Blasenmechanik darstellen, ohne dass damit behauptet werde, jede Bitcoin-Rally sei selbstverstärkend. Das Papier verweist außerdem auf ähnliche Fed-Umfragen, nach denen in den USA die wichtigste Motivation für die Teilnahme am Krypto-Markt weiterhin Investment ist, nicht Zahlung. Zusätzlich untersucht die Studie Effekte von Bitcoin-Preisänderungen auf den Konsum von Haushalten. Die Schätzungen zeigen: Würde ein Haushalt sein gesamtes Finanzvermögen in Krypto-Assets halten, erhöhte eine Verdopplung des Bitcoin-Preises die Wahrscheinlichkeit, langlebige Gebrauchsgüter zu kaufen, um 1,4 Prozentpunkte. Stärker seien die Reaktionen etwa bei Computern und Kühlschränken, schwächer bei Autos und Wohneigentum. Das könne darauf hindeuten, dass manche Haushalte Krypto-Gewinne als einmaligen Glücksfall und nicht als dauerhaften Vermögenszuwachs betrachten. Das Dokument ist ein Arbeitsentwurf; die Schlussfolgerungen spiegeln die Forschungsergebnisse der Autoren wider und stellen keine offizielle geld- oder wirtschaftspolitische Position der Federal Reserve dar.
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BTC erzielt kräftigsten Wochenanstieg seit März 2024 – Rückenwind durch ETF-Zuflüsse
Bitcoin (BTC) legte laut einem Bericht von QCP in der vergangenen Woche um mehr als 20% zu und erreichte am Freitag ein Zwischenhoch von rund 79.500 US-Dollar. Damit verzeichnete BTC die stärkste Wochenperformance seit März 2024. QCP zufolge wurde die Rally zunächst durch umfangreiche Short-Eindeckungen ausgelöst, bevor eine spürbar höhere Nachfrage am Spotmarkt einsetzte. Parallel dazu verbuchten US-Spot-ETFs auf BTC und ETH zusammen Nettomittelzuflüsse von etwa 2,6 Mrd. US-Dollar – der höchste Wert seit Oktober 2025. Auf BTC-ETFs entfielen rund 1,92 Mrd. US-Dollar, ETH-ETFs zogen etwa 697 Mio. US-Dollar an. Damit drehten die Produkte den kombinierten Nettoabfluss von rund 392 Mio. US-Dollar aus der Vorwoche ins Plus.
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Risikowarnung

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Obwohl BingX bestrebt ist, seinen Nutzern einfach zu bedienende Handelsinstrumente zur Verfügung zu stellen, bleibt der Handel selbst ein sehr anspruchsvoller Bereich. Der Handel mit digitalen Assets und deren Derivaten ist mit einem hohen Marktrisiko und Preisschwankungen verbunden und kann zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust des Kontoguthabens führen. Sie müssen Ihre finanzielle Situation und die oben genannten Risiken sorgfältig abwägen und beurteilen, bevor Sie die BingX Services nutzen. Sie sind für alle Verluste verantwortlich, die sich daraus ergeben. Gegebenenfalls sollten Sie professionelle Beratung in Anspruch nehmen, um fundierte Entscheidungen zu treffen, bevor Sie Investitionen tätigen. Indem Sie auf die von BingX bereitgestellten BingX Services zugreifen, diese herunterladen, nutzen oder auf "Ich stimme zu" klicken, erklären Sie, dass Sie alle in den BingX Nutzungsbedingungen und in unserer Datenschutzrichtlinie dargelegten Bedingungen gelesen, verstanden und akzeptiert haben.


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